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Mittelständische Beteilungsgesellschaften

Staatliche Rückbürgschaften
Bürgschaftsbanken springen ein, wenn bei Krediten Sicherheiten fehlen. Für Banken, Sparkassen und andere Finanzierungsinstitute sind ihre Bürgschaften als Kreditsicherheiten besonders wertvoll, da die Bürgschaften der Bürgschaftsbanken auch den hohen Standards des EU-Bankenaufsichtsrechts entsprechen: Sie erfüllen die Anforderungen der EU-Verordnung über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen, die Capital Requirements Regulation (CRR). Bei Insolvenz der Kunden kommen die Bürgschaftsbanken für bis zu 80 Prozent des ausstehenden Kreditbetrags auf. Sie übernehmen dafür ein großes Risiko. Im Interesse der Mittelstandsförderung beteiligen sich Bund und Länder an diesem Risiko mit Rückbürgschaften. Deshalb sind die sogenannten Rückbürgschaftserklärungen (RBE) von Bund und Ländern Grundlage für die Arbeit der Bürgschaftsbanken. Auf Basis dieser Erklärungen tragen Bürgschaftsbanken, Hausbanken, Bund und Länder jeweils einen Teil des Risikos der Bürgschaften. Wie viel Risiko Staat, Bürgschaftsbanken und Hausbanken bei einer Bürgschaft prozentual jeweils übernehmen, können Sie mit unserem Rechner in der Rubrik Staatlicher Anteil von Bürgschaften berechnen. Dass Bürgschaften für Kredite der Hausbanken staatlich rückverbürgt werden, hat für Kreditinstitute neben der Risikoübernahme durch Bürgschaftsbanken, Bund und Länder weitere Vorteile: 2016 bestätigte die Finanzaufsicht, dass Banken und Sparkassen Unternehmenskredite, die mit Bürgschaften der Bürgschaftsbanken abgesichert sind, mit einem deutlich geringeren Risiko bewerten können. Für die Eigenkapitalunterlegung heißt das: Die Kreditinstitute können den verbürgten Teil einheitlich insgesamt mit nur 20 Prozent bewerten. Alternativ können sie auch nur das Risikogewicht der Bürgschaftsbank mit 20 Prozent ansetzen und den rückverbürgten staatlichen Anteil mit null Prozent. Mehr Informationen dazu finden Sie in der Rubrik Eigenkapital-Gewichtung von Bürgschaften. In der Regel verhandeln die Bürgschaftsbanken unterstützt vom VDB alle fünf Jahre neue Erklärungen mit Vertretern des Bundes und der Länder. Die Rückbürgschaftserklärungen (RBE) für die Jahre 2013 bis 2017 samt Anhängen können Sie sich unter den jeweiligen Bundesländern und Bürgschaftsbanken ansehen und herunterladen. Die Erklärungen für 2018 bis 2022 stehen in Kürze zur Verfügung.

VDB-Verbandsbericht
Seit 2016 berichtet der VDB in digitaler Form, was die Bürgschaftsbanken, Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften und der Verband im vorangegangenen Jahr gemacht haben. Die digitalen Verbandsberichte finden Sie unter: www.vdb-verbandsbericht.de. Im Archiv finden Sie dort auch ältere Berichte in digitaler Form oder als pdf.Den aktuellen Bericht für das Jahr 2017 können Sie sich hier ansehen: www.vdb-verbandsbericht.de/verbandsbericht-2017. In der Rubrik Statistiken gibt es dort alle Zahlen als Tabellen, die Sie selbst sortieren können oder als komplettes Statistikheft: www.vdb-verbandsbericht.de/verbandsbericht-2017/statistiken










KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Mittelstand zufrieden, aber nervös mit Blick in die Zukunft
Im KfW-ifo-Mittelstandsbarometer für Juli 2018 zeigt sich der deutsche Mittelstand vor dem Hintergrund der anhaltenden globalen Handelskonflikte zufrieden und angespannt zugleich.

German Private Equity Barometer: Stimmung auf dem deutschen Beteiligungsmarkt erreicht neues Hoch
Laut German Private Equity Barometer von KfW und BVK nimmt der deutsche Beteiligungskapitalmarkt nimmt den Schwung aus dem 1. Quartal mit und erreicht im Frühsommer einen neuen Rekordwert beim Geschäftsklima.

Binnenkonjunktur ist Stütze des Mittelstands
Das Konjunkturschlaglicht Mittelstand, eine Sonderauswertung der jüngsten DIHK-Konjunkturumfrage, zeigt: Industrieunternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten erwarten für die kommenden Monate deutlich geringere Zuwächse im Exportgeschäft als noch zu Jahresbeginn. Als Stütze des Mittelstandes erweist sich noch immer die Binnenkonjunktur.

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Geschäftsklima im Mittelstand trotzt Handelskonflikt
Das KfW-ifo-Mittelstandsbarometer zeigt für Juni 2018: Die Stimmung im deutschen Mittelstand bleibt nahezu unverändert. Das Geschäftsklima geht um -0,3 Zähler auf 13,8 Saldenpunkte zurück. Damit zeigen sich die kleinen und mittleren Unternehmen von der letzten Verschärfung im Handelskonflikt mit den USA bislang unbeeindruckt.

Wachsende Nachfrage nach Finanzierungsmöglichkeiten bei Nachfolgen
Im Jahr 2017 haben die deutschen Bürgschaftsbanken erstmals mehr Unternehmensnachfolgen unterstützt als Gründungen neuer Unternehmen. Etwa jede vierte Bürgschaft sicherte den Fortbestand einer mittelständischen Firma. Auch in Sachsen-Anhalt ist die Nachfrage nach Finanzierungshilfen für Betriebsübergaben in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich gewachsen.

Neue Leistungsangebote und Gremienmitglieder bei Bürgschaftsbank und MBG Sachsen
Mit einer breit angelegten Initiative leistungsbezogener und personeller Neuerungen stellen die beiden Wirtschaftsfördereinrichtungen sicher, dass sächsische Gewerbetreibende und Freiberufler ihre unternehmerischen Vorhaben auch in Zukunft finanziell abgesichert und kompetent begleitet in die Realität umsetzen können.

Freie Berufe in guter Verfassung, Stimmung aufgehellt
Für die BFB-Konjunkturumfrage wurden Freiberufler zur Einschätzung ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage, der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung in einer Sechs-Monats-Perspektive, ihrer Personalplanung und Kapazitätsauslastung befragt.