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Glossar

Im Glossar finden Sie Begriffserklärungen zum Thema Bürgschaften, Garantien und Beteiligungsfinanzierungen.

Teilweise wurden die Erläuterungen von der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH sowie vom BVK Bundesverband deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. übernommen 

Genussrecht

Form von MEZZANINE-KAPITAL; Vermögensrecht, das in Form eines Genussscheins verbrieft wird und berechtigt am Gewinn und/oder Liquidationserlös eines Unternehmens teilzuhaben.

Geordnete finanzielle/wirtschaftliche Verhältnisse

Die Kreditinstitute sprechen bei Nichtselbstständigen von geordneten wirtschaftlichen bzw. finanziellen Verhältnissen, sofern keine Bankverbindlichkeiten bestehen bzw. Kredite und Darlehen nur in bedienbarer Höhe aufgenommen wurden. Weiterhin sollten keine Negativmerkmale in der Kontoführung bestehen. Bei Selbstständigen spricht man von geordneten Verhältnissen, wenn die zeitnahen Jahresabschlussunterlagen keinen Grund zur Beanstandung geben. Dieses ist der Fall, wenn eine angemessene Eigenmittelausstattung dokumentiert werden kann und die Ertragslage für den Unternehmer/die Unternehmer mindestens auskömmlich ist.

Gesellschafter Darlehen

Form von MEZZANINE-KAPITAL, bei dem ein Gesellschafter dem Unternehmen, meist parallel zu einer Eigenkapitalinvestition, ein Darlehen gewährt.

Gewährleistungsbürgschaft

Bei der Gewährleistungsbürgschaft verbürgt sich die Hausbank des Auftragnehmers für die Mängel aus einem erstellten Gewerk innerhalb der gesetzlichen Fristen. Durch diese Gewährleistungsbürgschaft kann der vom Auftraggeber einbehaltene Teil eines Rechnungsbetrages als Sicherheitseinbehalt (meist 5 % der Rechnungssumme) ausgelöst werden. Das Unternehmen muss somit nicht auf den Betrag aus dem Sicherungseinbehalt verzichten, der in der Summe der Kunden erheblich sein könnte.

Gewinn- und Verlustrechnung/GUV

Die Gewinn- und Verlustrechnung stellt zusammen mit der Bilanz und dem Bilanzanhang den Jahresabschluss eines Unternehmens dar. Für einen festen Zeitraum - meistens das Kalenderjahr - werden Aufwendungen und Erträge gegenübergestellt. Aus der Differenz ergibt sich nach gesetzlich vorgegebenen Verfahren (Gesamtkostenverfahren, Umsatzkostenverfahren) der Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag des Unternehmens.

GOING PRIVATE

Rückkauf eines Unternehmens von der Börse in privates Eigentum.

GOING PUBLIC

Gang eines Unternehmens an die Börse

Growth Capital

Anderer Ausdruck für Wachstums- oder Expansionskapital

Grundschuld

Die Grundschuld ist eine dingliche Belastung eines Grundstücks, einer Eigentumswohnung oder des gewerblichen Teileigentums. Die Eintragung erfolgt in dem dazugehörigen Grundbuch. Die Eintragung genießt öffentlichen Glauben. Sie stellt im Gegensatz zur Hypothek einen alleinigen dinglichen Anspruch dar, der von dem jeweiligen Kreditverhältnis losgelöst zu betrachten ist. Sie kann für sämtliche Finanzierungsformen als Sicherheit herangezogen werden.