19.02.2021

Hohe Unterstützung europäischer Garantieinstitutionen in der Corona-Krise

covid-aecm-broschure

Quelle: AECM / Screenshot: VDB

Der europäische Verband der Garantieinstitutionen (AECM), in dem der Verband Deutscher Bürgschaftsbanken für die deutschen Bürgschaftsbanken Mitglied ist, hat eine Übersicht über die Unterstützungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Corona-Krise herausgebracht. Darin wird übersichtlich dargestellt, in welcher Form kleine und mittlere Unternehmen in der wirtschaftlich schwierigen Zeit durch die nationalen bzw. regionalen Garantie- bzw. Bürgschaftsbanken unterstützt wurden.

So stieg das Garantievolumen europaweit um 135 Prozent auf über 259 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2020 und brach damit alle bisherigen Rekorde bei der Gesamthöhe aller Mitglieder des AECM in Summe.Die europäischen Garantieinstitutionen konnten über 4,5 Millionen KMU unterstützen – eine Steigerung von 56,5 Prozent gegenüber des Vorjahreszeitraumes und mehr als seinerzeit in der Finanzkrise (2009). Der Beitrag der deutschen Bürgschaftsbanken kann der u.g. Broschüre den Seiten 38/39 entnommen werden.

Die europäischen Garantieinstitutionen haben im Laufe des Jahres 2020 gezeigt, dass sie ein unverzichtbarer Teil in der Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise sind. Dies ist nicht nur auf die ressourceneffiziente und risikomindernde Natur des Garantieinstruments zurückzuführen, sondern auch auf die langjährige und intensive Zusammenarbeit mit dem Mittelstand und dessen Institutionen sowie den Finanzierungspartnern. Zur Unterstützung und Erholung der europäischen Wirtschaft muss ein Fokus auf die KMU gelegt werden. Um dies zu erreichen, werden die Garantieinstitutionen weiterhin eine wichtige Rolle bei der Begleitung kleiner Unternehmen auf ihrem Weg zurück zu Stabilisierung und Wachstum spielen.

Während des gesamten Jahres 2020 hatte der Verband AECM eine aktive Rolle bei der Koordinierung der Aktivitäten seiner Mitglieder und bei deren Austausch untereinander und stand zudem in engem Dialog mit den politischen Entscheidungsträgern auf EU-Ebene sowie mit KMU-Vertretungen. So trug der Verband zu Diskussionen über aktuelle und künftige Unterstützungsmaßnahmen wie z.B. Unterstützungsfonds, wirtschaftliche Erleichterungen und Beratungsleistungen bei.

Die Broschüre mit vielen weiteren Details und einer Länderübersicht kann unter folgendem Link online durchgeblättert bzw. heruntergeladen werden: 
https://www.flipsnack.com/AECMeurope/aecm-covid-brochure/full-view.html