15.11.2017

Gründerwoche 2017 - Bürgschaftsbank NRW begleitet Patrick Knorr bei Nachfolge

News der Bürgschaftsbank NRW GmbH

Verbürgt von der Bürgschaftsbank NRW übernahm Patrick Knorr im Sommer 2017 ein Geschäft für Metall- und Holzblasinstrumente in Mönchengladbach, in dem er schon seine Ausbildung gemacht, als Geselle gearbeitet und seine Ausbildereignungsprüfung gemacht hat.

„Musik machen” habe Patrick Knorr schon als Jugendlicher machen wollen, mit 13 Jahren habe er Keyboard bei den Bettrather Musikanten gespielt, einem 1976 in Mönchengladbach gegründeten Musikverein. Als eines Tages der Dirigent gemeint habe, es fehle eine Tuba im Orchester, habe Knorr die Hand gehoben: „Das mache ich!”

Die spontane Entschlossenheit des Jugendlichen habe dem Ersten Vorsitzenden des Musikvereins imponiert. Dieser habe Ralf Radermacher geheißen, und ihm habe ein Geschäft für Metall- und Holzblasinstrumente in Mönchengladbach gehört. Dort habe der junge Knorr diverse Schulpraktika und später eine Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher absolviert: „Das ist für mich der richtige Beruf.”

2010 habe Patrick Knorr begonnen als Geselle bei Radermacher zu arbeiten, sich bei der Handwerkskammer zum Betriebswirt weitergebildet und die Ausbildereignungsprüfung abgelegt. Ende Mai dieses Jahres habe er das vor 40 Jahren gegründete Unternehmen für einen deutlich sechsstelligen Betrag übernommen und fungiere jetzt als geschäftsführender Gesellschafter. Die Bürgschaftsbank habe viel Interesse an seinem Geschäftsvorhaben gezeigt und sei für ein sechsstelliges Hausbankdarlehen ins Risiko gegangen. „Ohne Bürgschaft”, sage der inzwischen 30-Jährige, „hätte ich die Finanzierung der Firmenübernahme nicht realisieren können.”

Zu dem in Jahrzehnten gewachsenen Stammkundenkreis des Mönchengladbacher Unternehmens, das Blasinstrumente auch repariere, warte und restauriere, gehörten rund 14.000 Musiker, darunter die Mitglieder von 370 Musikvereinen, von 215 Musikschulen und etwa 360 Orchestermusiker.

Sie spielten Querflöten und Klarinetten, Trompeten und Altsaxophone, Tenorposaunen und Tubas, letztere Metallblasinstrumente hätten den tiefsten Klang. Hergestellt würden die Instrumente von namhaften, meist in Asien ansässigen Produzenten - oder aber als hauseigene Marke von der Ralf Radermacher Blasinstrumente GmbH selbst. Instrumente der Eigenmarke „RRB”, deren Umsatzanteil inzwischen bei rund 40 Prozent liege, böten musikalischen Newcomern einen Vorteil: Man könne sie - ebenso wie die Instrumente anderer Marken - für zwei Jahre mieten, dann zurückgeben, sich für ein anderes Instrument entscheiden oder über den Mietkauf erwerben. So zahle eine Bläserklasse mit 27 Schülern monatlich knapp 300 Euro für ihre Instrumente, die ihnen nach 48 Monaten für insgesamt 14.333 Euro gehörten.

Quelle: Bürgschaftsbank NRW

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.