23.01.2019

Bürgschaftsbank und MBG Sachsen blicken auf erfolgreiches Wirtschaftsjahr 2018 zurück

News der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH

Bürgschaftsbank und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen ermöglichten 2018 Investitionen mit einem Gesamtvolumen von 155,4 Millionen Euro. Durch ihre Bürgschaften und Beteiligungen trugen die beiden sächsischen Wirtschaftsfördereinrichtungen im vergangenen Kalenderjahr zur Schaffung und zum Erhalt von 4.335 Arbeitsplätzen bei.

In den zurückliegenden 12 Monaten hätte die Bürgschaftsbank insgesamt 223 Bürgschaften bewilligt, womit sie die Vorjahreszahl von 189 Bürgschaften deutlich übertroffen habe. Gleichzeitig habe sie 2018 die finanziellen Voraussetzungen für Gesamtinvestitionen in Höhe von 114,4 Millionen Euro geschaffen (Vorjahr: 108,1 Millionen Euro) in Sachsen. Das Volumen an vergebenen Bürgschaften und Garantien sei im Vergleich zum Vorjahr von 38,0 Millionen Euro auf einen neuen Spitzenwert von 48,4 Millionen Euro gestiegen.

Besonders stark nachgefragt worden seien die Finanzmittel und Expertise der Bürgschaftsbank bei kapitalaufwändigen Innovations- und Wachstumsvorhaben sowie Unternehmensübernahmen in Rahmen von Nachfolgen. Das durchschnittliche Bürgschaftsvolumen habe 217 Tausend Euro betragen (Vorjahr: 201 Tausend Euro). Dank des Engagements der Bürgschaftsbank hätten im Jahr 2018 insgesamt 3.367 Arbeitsplätze im Freistaat neu entstehen oder gesichert werden können. Erfreulich sei außerdem, dass damit noch einmal rund 400 Arbeitsplätze mehr als im Vorjahr hinzugekommen oder erhalten geblieben seien.

Markus H. Michalow, Mitgeschäftsführer der Bürgschaftsbank Sachsen, sage: „Als erfahrener Finanzierungspartner stand die Bürgschaftsbank Sachsen auch 2018 wieder Unternehmern aus ganz Sachsen mit ihrer Kapitalkraft und Fachkompetenz zur Seite. Ich freue mich sehr, dass wir sie in allen Phasen der Selbständigkeit – von der Gründung bis hin zur Unternehmensübergabe an einen geeigneten Nachfolger – unterstützen und so einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der sächsischen Wirtschaftslandschaft leisten konnten.“

Wie schon im Vorjahr habe rund die Hälfte der 2018 von der Bürgschaftsbank Sachsen übernommenen Bürgschaften und Garantien zum Aufbau von neuen Unternehmen beigetragen: Insgesamt 105 Existenzgründungen in Form von Neugründungen oder Betriebsübernahmen habe das Spezialkreditinstitut finanziell abgesichert. Nachdem im Vorjahr 94 Existenzgründungen von der Bürgschaftsbank mit auf den Weg gebracht worden seien, lasse sich hier also ein positiver Trend verzeichnen. Durch ihre Starthilfe habe die Bürgschaftsbank im letzten Jahr Investitionen in Summe von 43,6 Millionen Euro möglich gemacht (Vorjahr: 56,7 Millionen Euro).

Die Zahl der von der Bürgschaftsbank begleiteten Finanzierungen zur Übernahme bestehender Unternehmen habe sich 2018 stabil gezeigt: Insgesamt 42 Nachfolgen (Vorjahr: 44 Nachfolgen) hätten durch die monetäre Unterstützung der Bürgschaftsbank erfolgreich realisiert werden können. Mit ihren Bürgschaften habe sie die Grundlage dafür bereitet, dass etablierte Betriebe von den Altinhabern an eine neue Geschäftsführergeneration übergeben und so vor der Schließung bewahrt werden konnten. In diesem Kontext habe die Bürgschaftsbank im zurückliegenden Jahr Gesamtinvestitionen in Höhe von 22,5 Millionen Euro verbucht. Demnach sei der Vorjahreswert von 16,6 Millionen Euro um fast 7 Millionen Euro gesteigert worden.

Im Jahr 2018 sei die MBG insgesamt 73 Beteiligungen über 8,8 Millionen Euro an sächsischen Unternehmen eingegangen, davon 8 Beteiligungen in Zusammenarbeit mit dem Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS). Somit habesie in etwa das Vorjahreslevel von 76 Beteiligungen erreicht, von denen wiederum 7 Beteiligungen mit dem TGFS zustande gekommen seien. In ihrer Funktion als Management-Partner des TGFS habe die MBG gezielt in Startups der zukunftsweisenden Hochtechnologie-Branche investiert, welche nicht auf klassischen Venture Capital-Geschäftsmodellen basierten.

Zwar habe sich die Summe der 2018 von der MBG ermöglichten Gesamtinvestitionen gegenüber dem Vorjahr von 53,9 Millionen Euro auf 40,9 Millionen Euro verringert, jedoch sei das Beteiligungsvolumen von 7,7 Millionen Euro auf 8,8 Millionen Euro angewachsen. Indem die MBG die Eigenkapitalbasis zahlreicher Unternehmen verbessert habe, hätten im vergangenen Jahr 968 Arbeitsplätze in Sachsen neu geschaffen oder erhalten werden können. Dies entspreche einem Plus von 284 Arbeitsplätzen im Vergleich zum Vorjahr.

Arne Laß, Mitgeschäftsführer der MBG, sage: „Unternehmen profitieren gleich in mehrfacher Hinsicht von einer Beteiligung durch die MBG: Sie bringt nicht nur frisches Eigenkapital, sondern auch betriebswirtschaftliches Know-how und hilfreiche Kontakte in Wirtschaft und Politik in die Firmen ein. Unser Augenmerk richten wir dabei insbesondere auf sächsische Betriebe, die mit innovativen Produkten und Dienstleistungen sowie mit digitalen Geschäftsmodellen überzeugen.“

Quelle: Bürgschaftsbank Sachsen, Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen

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