11.06.2013

Bürgschaftsbank und MBG Sachsen-Anhalt unterstützen vom Hochwasser betroffene Unternehmen

News der Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Bürgschaftsbank (BB) und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt (MBG) wollen vom Hochwasser geschädigten mittelständischen Unternehmen in ihrem Bundesland helfen, damit sie durch die Flutschäden und damit verbundene Produktions- und Umsatzausfälle nicht unverschuldet in Zahlungsschwierigkeiten geraten.

Als „Erste Hilfe“ könnten geschädigte mittelständische Firmen für eine Frist bis zu einem Jahr die Stundung von fällig werdenden Kreditraten oder Rückzahlungen beantragen. Bei Unternehmen, die zur Aufstockung ihrer Liquidität einen Bankkredit aufnehmen wollen, werde die Bürgschaftsbank auf das sonst obligatorische Bearbeitungsentgelt für die Kreditbürgschaft verzichten. Das gelte auch für die Erhöhung von bestehenden Bürgschaften.

Die MBG lege außerdem ein bis zum Jahresende befristetes „Beteiligungs-Sofortprogramm Flutopfer“ für Beteiligungen bis 250.000 Euro auf – ebenfalls ohne Bearbeitungsentgelt und mit verbesserten Festkonditionen von 6,9 Prozent. Außerdem plane die MBG eine Sofortspende für die Hochwasserhilfe.

„Wir wollen mit unseren Möglichkeiten als Förderinstitute der hiesigen mittelständischen Wirtschaft dazu beitragen, dass möglichst kein Unternehmen infolge der Hochwasserkatastrophe in Existenznot kommen muss“, sagte Wolf-Dieter Schwab, Geschäftsführer von BB und MBG. Jetzt sei vor allem schnelle Hilfe wichtig. „Wir werden deshalb mit der Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt schnell und unbürokratisch im Interesse der betroffenen Betriebe über alle Anträge entscheiden“, erläuterte Geschäftsführer Heiko Paelecke.

Quelle: Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt, Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.

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PM_BB_MBG_Sachsen-Anhalt Fluthilfe 20130611 (pdf, 91 KB)