Info Kompakt

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Was sind Ausfallbürgschaften bzw. Garantien?

Ausfallbürgschaften sind für Banken, Sparkassen und andere Finanzierungsinstitute vollwertige Kreditsicherheiten, da Bankbürgschaften. Sie sind im Interesse der Mittelstandsförderung von der Bundesrepublik Deutschland und den Bundesländern rückverbürgt. Durch die Übernahme von Garantien gegenüber Beteiligungsgesellschaften können typisch stille Beteiligungen an gewerblichen Unternehmen abgesichert werden.

Wer kann eine Ausfallbürgschaft erhalten?

Alle gewerblichen Unternehmen und Freien Berufe (in einigen Bundesländern auch Landwirte, Gartenbaubetriebe und Fischer), denen wegen fehlender Absicherung kein oder kein ausreichender Kredit gewährt würde. Ihr Finanzierungsvorhaben muss betriebswirtschaftlich sinnvoll sein.

Wie ist der Antrag zu stellen?

In der Regel über die Hausbank bzw. die Beteiligungsgesellschaft. In den entsprechenden Fällen auch über eine Bausparkasse, Versicherungs- oder Leasinggesellschaft. Sie alle arbeiten mit den Bürgschaftsbanken zusammen und haben Merkblätter, Richtlinien, Antragsvordrucke vorrätig.

Viele Bürgschaftsbanken bieten mit einem Programm „Bürgschaft ohne Bank – BoB“ die Möglichkeit, sich bei kleineren Bürgschaften direkt an die Bürgschaftsbank zu wenden.

Wichtig ist:

- Hausbank und Bürgschaftsbank frühzeitig in die eigene Planung einschalten, als Handwerker die Betriebsberater der Handwerkskammer ansprechen.

- Wer eine Leasing-, eine Bausparkassen- oder Versicherungsfinanzierung plant, wer Anzahlungen oder Gewährleistungen garantieren muss, wer eine Kapitalbeteiligung aufnehmen will, sollte in jedem Fall vorher seinen Finanzierungspartner oder die regionale Bürgschaftsbank fragen.

- Alle Gespräche mit konkreten Unterlagen führen, Bürgschaftsbanken übernehmen