News

News

06.03.2017

Wirtschaftsminister Meyer dankt Förderbanken Schleswig-Holsteins für hervorragende Unterstützung des Mittelstands

News von der Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH und der MBG Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH

Durch Kredite, Bürgschaften und Beteiligungen von Investitionsbank (IB.SH), Bürgschaftsbank und Mittelständischer Beteiligungsgesellschaft (MBG) haben schleswig-holsteinische Unternehmen zwischen 2013 und 2016 rund 6,7 Milliarden Euro investiert und damit rund 100.000 Arbeitsplätze gesichert sowie teilweise neu geschaffen.

„Auslöser dieser gewaltigen Investitionen war ein Bewilligungsvolumen von 1,5 Milliarden Euro, für das wir so gut wie keine Mittel aus dem Landeshaushalt einsetzen mussten", sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer bei der Vorstellung der Jahresbilanzen der Förderbanken. Insgesamt seien innerhalb der vier Jahre rund 3200 Unternehmensfinanzierungen auf die Beine gestellt worden. „Damit zeigt sich, dass unsere Institute auch in wirtschaftlich guten Zeiten unverzichtbarer Bestandteil der Kredit- und Eigenkapitalversorgung unserer Unternehmen sind“, so Meyer.

Die gute konjunkturelle Lage in Schleswig-Holstein spiegele sich nach den Worten des Ministers unter anderem in der gesunkenen Zahl geförderter Unternehmen wider: So hätten im Jahr 2015 noch fast 900 Betriebe eine Förderung erhalten, 2016 sei die Zahl auf rund 750 Unternehmen zurückgegangen. Nachgefragt seien vor allem Eigenkapitalprodukte wie etwa der Beteiligungsfonds für kleine und mittelständische Unternehmen sowie der „Seed- und Start-up Fonds II“ gewesen, die von den Förderinstituten gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium entwickelt worden seien. Zusammen mit weiteren Eigenkapitalprodukten seien Gründern und Betrieben 76 Millionen Euro mit dem Ziel bereitgestellt worden, die Eigenkapitalsituation und Unternehmenssubstanz zu verbessern.

Der Blick auf die Förderstatistik 2016 belege nach Aussage von Erk Westermann-Lammers, Vorstandsvorsitzender der IB.SH, den wichtigen Beitrag, den die Förderung der drei Institute bei Existenzgründungen und Unternehmensübernahmen leiste. Rund 300 der 750 in der Wirtschaftsförderung begleiteten Unternehmen seien Gründungen oder Übernahmen gewesen. Die drei Institute hätten insgesamt 316 Millionen Euro Förderung an den Mittelstand gezahlt. Damit seien knapp 2 Milliarden Euro Investitionen ausgelöst worden. „Mit der Förderung konnten wir über 2.000 neue Arbeitsplätze schaffen und 17.000 Arbeitsplätze sichern“, erklärte Westermann-Lammers stellvertretend auch für seine Kollegen Holger Zervas und Hans-Peter Petersen.

Die MBG stärke mit ihren Beteiligungsprodukten die Eigenkapitalbasis mittelständischer Unternehmen in Schleswig-Holstein. In 2016 habe die MBG 106 Unternehmen mit einem Beteiligungsvolumen von 17 Millionen Euro begleitet. Das durchschnittliche Beteiligungsvolumen habe sich auf knapp 160.000 Euro erhöht. Ein besonderer Schwerpunkt der Aktivitäten habe im Bereich der Start-ups und der Unternehmensnachfolge gelegen. Dieses Segment solle in den kommenden Jahren mit einem noch breiteren Beteiligungsangebot forciert werden, um das innovative Gründungsgeschehen weiter zu stärken und den Eigenkapitalbedarf bei Firmenübernahmen sicherzustellen. Insgesamt sei die MBG an 570 Unternehmen in Schleswig-Holstein beteiligt.

Fehlende Sicherheiten seien laut einer KfW-Studie aus dem Jahr 2016 immer noch der häufigste Grund für Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme. Die Bürgschaftsbank stehe Unternehmern und Freiberuflern zur Seite und übernehme Ausfallbürgschaften, damit erfolgversprechende Vorhaben mittelständischer Unternehmen nicht scheitern. Im Jahr 2016 seien 465 Unternehmen und Angehörige Freier Berufe mit Bürgschaften unterstützt worden. Das herausgelegte Bürgschaftsvolumen habe mit 73 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahr gelegen (+ 14 Prozent). Auch die Begleitung von Existenzgründungen habe um fast 50 Prozent gesteigert werden können.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie Schleswig-Holstein

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.