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07.12.2015

Vor 25 Jahren wurde die Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt gegründet

News der Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH

Rund 155.000 Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt gehen buchstäblich auf das Konto der Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt. Mit der Verbürgung von Kreditaufnahmen ermöglicht sie die Schaffung neuer und die Sicherung bestehender Arbeitsplätze in der mittelständischen Wirtschaft. Genau vor 25 Jahren - am 10. Dezember 1990 - fand die Gründungsversammlung statt.

Seitdem habe die Bürgschaftsbank fast 7.000 mittelständischen Unternehmen, davon knapp 3.000 Existenzgründern, durch ihre Bürgschaften die fehlenden oder nicht ausreichenden Kreditsicherheiten ersetzt. Etwa die Hälfte der Engagements sei für Betriebe aus Handwerk und Handel übernommen worden, weitere Bürgschaftsnehmer seien kleine und mittlere Industriebetriebe, Gastronomen, Dienstleister sowie Freiberufler. Sie alle hätten dank der Bürgschaften der Bürgschaftsbank unternehmerisch investieren können – insgesamt rund 4,7 Milliarden Euro. Jeder Bürgschafts-Euro bewirke durchschnittlich mehr als drei Euro Investitionen.

„Kein wirtschaftlich sinnvolles Vorhaben darf an fehlenden oder nicht ausreichenden Sicherheiten scheitern“, sagte Geschäftsführer Wolf-Dieter Schwab im Rückblick auf die 25 Jahre erfolgreiche Wirtschaftsförderung. „In Nachwendezeiten konnten wir damit maßgeblich zum Gründergeschehen beitragen, später haben wir natürlich auch den Ausbau und die Erweiterung der Unternehmen begleitet. Auch in konjunkturell schwierigen Zeiten haben wir für Wachstum gebürgt“. Heute spielten die Bürgschaft und die Garantie der Bürgschaftsbank auch eine zunehmend wichtige Rolle, um beispielsweise die Finanzierung von Unternehmensnachfolgen abzusichern.

Mit Blick auf die wesentlichen Finanzierungspartner der Bürgschaftsbak – Sparkassen, Genossenschafts-, Großbanken und Förderinstitute – ergänzte Geschäftsführer Heiko Paelecke: „Mit unseren Bürgschaften werden Finanzierungsrisiken auf mehrere Schultern verteilt. Wir erleichtern damit den Hausbanken der Unternehmer die Kreditzusage.“ Bürgschaften seien auch unter ordnungspolitischen Gesichtspunkten für den Landes- und Staatshaushalt eine kostengünstige Alternative zur Zuschussförderung, denn bei einem Scheitern des Unternehmens teilten sich Bürgschaftsbank, Kreditinstitut, Bund und Land die Kosten der Ausfallbürgschaft.

Die Bürgschaftsbank habe ihr Förderangebot entsprechend der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Finanzierungssituation im Mittelstand ständig weiterentwickelt und ausgebaut. So ergänzte sie ihr Portfolio im Jahr 2001 um die „Bürgschaft ohne Bank (BoB)“ für kleinere Kredite bis 125.000 Euro und habe diese Grenze im Jahr 2008 auf 200.000 Euro angehoben. Seit Ende 2014 könne die Bürgschaftsbank auch Leasingfinanzierungen der Leasinggesellschaften für mittelständische Unternehmen verbürgen. Neueste Ergänzung im Bürgschaftsangebot der deutschen Bürgschaftsbanken seien Agrar-Bürgschaften und Bürgschaften für Contracting-Vorhaben.

Die Bürgschaftsbank reagiere auf die Digitalisierung im Finanzsektor und stelle ihren Finanzierungspartnern inzwischen ein elektronisches Antragsverfahren zur Verfügung. Seit Anfang 2015 gebe es auch das Programm „BB EXPRESS“ für Bürgschaften für Kredite bis maximal 150.000 Euro, die ausschließlich im Online-Verfahren bearbeitet würden. Damit erhalte die Hausbank des Unternehmens bei Einhaltung der klar definierten Kriterien innerhalb von nur drei Bankarbeitstagen die Bürgschaftszusage. Außerdem sichere die Bürgschaftsbank mit Garantien auch Beteiligungskapital ab. Dazu gehörten insbesondere die typisch stillen Beteiligungen ihrer Schwestergesellschaft Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt (MBG).

Quelle: Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt

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