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30.01.2014

Neue Bürgschaftskonditionen in Mecklenburg-Vorpommern

News der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH

Seit dem 1. Januar 2014 gelten bei der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern neue Konditionen. Die Gebühren für Ausfallbürgschaften erhöhten sich von 1 Prozent auf 1,25 Prozent per anno bezogen auf das verbürgte Kreditvolumen.

Hintergrund sei die Reduzierung der Rückverbürgungsquote durch Bund und Land, die bereits zu Beginn des Jahres 2013 umgesetzt wurde. Statt der bisher 80-prozentigen Rückverbürgung förderten Bund und Land Vorhaben des Mittelstandes nur noch zu 75 Prozent. Damit sei ein erster Schritt zur Angleichung der Bürgschaftsbedingungen der neuen Bundesländer an diejenigen der alten unternommen worden. „Wir haben uns entgegen dieser Entwicklung dazu entschieden, die Finanzierungen von unternehmerischen Vorhaben im Wesentlichen weiterhin zu 80 Prozent zu verbürgen“, erklärte Dr. Thomas Drews, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern. „Schließlich würden sich andernfalls die vom Unternehmer beizubringenden Kreditsicherheiten oder das Risiko der Banken erhöhen. Beides halten wir nicht für wirtschaftsfördernd.“ Einzig bei Betriebsmittelfinanzierungen verringere sich der Verbürgungsgrad auf 75 Prozent.

Diese Entscheidung führte bei der Bürgschaftsbank zu einer 25-prozentigen Erhöhung des Eigenobligos. „Um unsere Leistungskraft unvermindert den Unternehmen unseres Landes zur Verfügung stellen zu können, sahen wir uns zu einer Anhebung der Gebühren gezwungen. Mit einem Plus von 0,25 Prozent per anno stehen wir dabei im Vergleich zu anderen Bundesländern aber noch an der unteren Schwelle“, so Geschäftsführer Steffen Hartung.

Quelle: Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern

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