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24.09.2015

Mittelstand in Mecklenburg-Vorpommern zuversichtlich und konservativ

News der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH

Laut einer Unternehmensbefragung der MBG Mecklenburg-Vorpommern zur Mittelstandsfinanzierung sieht mehr als ein Viertel der Unternehmen die wirtschaftliche Entwicklung im Land durchaus positiv.

Insbesondere der Dienstleistungsbereich gehe von einem Wachstum durch Neuinvestitionen und Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen aus. Während der Mittelstand überwiegend traditionell über Eigenkapital und Hausbankkredit seine Vorhaben finanziere, stellten Dienstleistungsunternehmen ihre Finanzierung durch Nutzung von alternativen Angeboten auf eine breitere Basis.

Für die kommenden drei Jahre erwarte der Mittelstand ein leichtes Wirtschaftswachstum. 26 Prozent der befragten Unternehmen gingen von einer Zunahme der Neuinvestitionstätigkeit aus. Besonders optimistisch sei mit 32 Prozent der Dienstleistungssektor, der zugleich am stärksten (44 Prozent der Umfrageteilnehmer dieser Branche) von einer Belebung des Arbeitsmarktes ausgehe.

Bei der Umsetzung von konjunkturrelevanten Vorhaben würden die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern insbesondere auf drei Finanzierungssäulen bauen: Eigenkapital, Hausbankkredit und KfW-Förderung. 69 Prozent der Umfrageteilnehmer hielten Eigenkapitalfinanzierungen für besonders empfehlenswert. 56 Prozent hätten sich für die Nutzung eines Hausbankkredites ausgesprochen, 41 Prozent für eine Förderung durch die KfW-Bank. Gleichzeitig identifizierten die Unternehmen aber fehlendes Eigenkapital als größtes Finanzierungshindernis (insgesamt 57 Prozent). Die Unternehmen im Gastgewerbe sowie im Dienstleistungsbereich bewerteten dies mit  85 beziehungsweise 76 Prozent am stärksten als hinderlich.

Im Zusammenhang damit stehe vermutlich die teilweise Zurückhaltung der Banken, sich an Finanzierungen zu beteiligen. So hätten es 38 Prozent der Umfrageteilnehmer bewertet. Der Handel sehe hierin sogar ein größeres Finanzierungshemmnis als im fehlenden betrieblichen Eigenkapital.

Einen großen Einfluss auf die Vorhabensfinanzierung übe derzeit die unsichere Wirtschaftslage aus, was insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe (48 Prozent) und im Baugewerbe (44 Prozent) zum Tragen komme.
 
Die Verfügbarkeit der bevorzugten Finanzierungsmittel bestimme schließlich die Bereitschaft der Unternehmen, sich gegenüber Finanzierungsalternativen zu öffnen. Vor allem im Dienstleistungsbereich und im Gastgewerbe würden Instrumente wie Landeszuschüsse, Leasing und Mietkauf sowie Mezzanin und Beteiligungskapital weit häufiger genutzt als in anderen Branchen.

Quelle: Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern

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