News

News

18.11.2016

Gründerwoche 2016 - Bürgschaftsbank NRW hilft Franchisenehmer bei Übernahme eines Burgergrills

News der Bürgschaftsbank NRW GmbH

Die Bürgschaftsbank NRW unterstützte Cengiz Akar dabei, in Hagen einen "Hans im Glück" zu übernehmen und sich selbstständig zu machen.

Zeit seines bisherigen Lebens habe Cengiz Akar in der Gastronomie gearbeitet: als Barkeeper in Herten, als Kellner in Recklinghausen, als Oberkellner in Hagen. Mit 29 Jahren sei er in die Dienste der Franchisekette Cafe & Bar Celona eingetreten, zunächst als Schichtleiter in Hagen, dann als Betriebsleiter in Hannover und Wuppertal. In jenen zwölf Jahren, in denen Akar teils defizitäre Betriebe wieder in die Gewinnzone geführt habe, habe er alles über die Funktionsweise einer Systemgastronomie gelernt. Er sei erfolgreich gewesen, doch sein Traum sei unerfüllt geblieben: „Ich wollte Partner werden, mein eigenes Restaurant führen.”

Dies habe sich 2015 geändert, als Cengiz Akar den Gründer des Franchisesystems HANS IM GLÜCK, Thomas Hirschberger, kennenlernte und sich gleichzeitig in der Hagener City die Möglichkeit zur Eröffnung einer Filiale bot. Die Location dort habe Hirschberger selbst in Augenschein genommen und kurzerhand befunden: „Das passt schon.” Die veranschlagten Kosten für Umbau, Renovierung und die technische Betriebsausstattung hätten sich auf eine immerhin siebenstellige Summe belaufen – da komme ein Existenzgründer schon mal ins Grübeln.

Nicht so Cengiz Akar, der seinen Traum vom eigenen Restaurant haben verwirklichen wollen und dabei vom Franchisegeber mit einem Darlehen unterstützt worden sei: „Damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet.” Unterstützung habe der 42-Jährige („Ich bin Gastronom bis in die Haarspitzen”) auch bei der Bürgschaftsbank bekommen. Sie habe das Risiko für ein insgesamt gut sechsstelliges Hausbankdarlehen übernommen.

Ende März dieses Jahres habe Cengiz Akar als Franchisenehmer seinen HANS IM GLÜCK Burgergrill in der Hagener Fußgängerzone direkt gegenüber den Theater eröffnet und sei heute „superglücklich”.

Ob ihn denn nicht ein leises Unbehagen beschleiche angesichts einer Investitionssumme von mehr als einer Million Euro? „Mittlerweile nicht mehr”, antworte Akar. Denn sein Burgergrill werde von rund 400 Gästen am Tag besucht. Im ersten Monat nach der Eröffnung habe das Restaurant mehr als eine Viertelmillion Euro Umsatz erwirtschaftet und habe seither die 220.000-Euro-Grenze nicht unterschritten. Inzwischen, freue sich Akar, „sind wir das In-Lokal in Hagen”.

Quelle: Bürgschaftsbank NRW

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.