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09.11.2017

DIHK-Umfrage: Was erwartet der Mittelstand von einer neuen Bundesregierung?

News des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK)

Im Rahmen einer Online-Umfrage hat der DIHK Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten aus ganz Deutschland befragt. Vor allem beim Bürokratieabbau muss die Politik demnach deutlich zulegen. Das sagen zwei Drittel der kleinen Betriebe mit maximal 20 Beschäftigten.

Diese machten zahlenmäßig einen Großteil der deutschen Wirtschaft aus – sie stellten 95 Prozent aller Unternehmen und beschäftigten mehr als sechs Millionen Mitarbeiter. Trotz zweier „Bürokratie-Entlastungsgesetze“ in der vergangenen Legislaturperiode sei es damit offensichtlich nicht gelungen, Bürokratie für Unternehmen dieser Größe spürbar abzubauen.

Weiterer Handlungsschwerpunkt aus Sicht des Mittelstandes müsse die Digitalisierung sein. Rasches Internet auch auf dem Lande und die Möglichkeit, mehr und mehr Verwaltungsleistungen online erledigen zu können, sehe mehr als jeder zweite Mittelständler auf der politischen Agenda ganz oben.

Auf mehr Unterstützung setze der Mittelstand auch beim Angebot an Fachkräften. Bei diesem Standortfaktor beurteilten die Unternehmen mit 20 bis 250 Mitarbeitern die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland noch negativer als die Gesamtwirtschaft.

Ein investitionsfreundliches Steuersystem mahne knapp einer Drittel der kleinen Betriebe mit bis zu 20 Mitarbeitern an – fast doppelt so hoch wie bei den Großunternehmen (Großunternehmen: 17 Prozent, Gesamtwirtschaft: 28 Prozent, kleinere Unternehmen: 32 Prozent).

Ein Drittel der größeren Mittelständler sähen eine Begrenzung der Kosten der Energiewende als vordringliche Aufgabe der neuen Bundesregierung, mehr als in jeder anderen Größenklasse (Gesamtwirtschaft: ein Viertel).

Quelle: DIHK

Die vollständige Pressemeldung und die Umfrage finden Sie hier.