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26.09.2016

DIHK übergibt Empfehlungen zu Gründungspolitik an Mittelstandsbeauftragte

News des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK)

Die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland hat ein Rekordtief erreicht. Wie gegengesteuert werden kann, ist Thema einer vom Gemeinschaftsausschuss der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft beauftragten Untersuchung mit Handlungsempfehlungen für Bildung, Finanzierung, Netzwerke, Bürokratieabbau und Infrastruktur.

Konsequenter Bürokratieabbau, mehr Unternehmertum in den Schulen, Weiterentwicklung der Beratungsstrukturen, besseres E-Government: In der internationalen Vergleichsstudie "Unternehmertum – Schlüssel zum Wohlstand von morgen" habe das Forschungsinstitut IW Consult für den Gemeinschaftsausschuss, dem auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) angehört, wichtige Hinweise für eine zukunftsgewandte Gründungspolitik zusammengetragen.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben habe die Untersuchungsergebnisse an Iris Gleicke, Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, überreicht.

Die Autoren des Gutachtens verwiesen darauf, dass das Wachstum in Deutschland in den letzten Jahrzehnten vor allem auf kleinteiligen Innovationen beruht habe. Künftig bedürfe es jedoch sprunghafter Innovationen mit neuartigen Geschäftsmodellen und radikal neuer Ansätze, mahnen sie.

Während hierzulande mit jeder Unternehmensgründung eine durchschnittliche Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von 940.000 Euro einhergehe, betrage der Zuwachs in Großbritannien 1,96 Millionen Euro. Wie dem Vereinigten Königreich, das bis vor fünf Jahren noch einen negativen Gründungssaldo aufwies, die Trendwende gelang und wie sich in Israel trotz ungünstiger politischer Rahmenbedingungen eine florierende Gründerszene etablierte, werde in der Untersuchung deutlich.

Quelle: DIHK

Die vollständige Meldung und die Studie finden Sie hier.