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15.12.2016

BVR Volkswirtschaft special - Konjunktur bleibt auf Kurs

News des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) geht in seiner aktuellen Konjunkturprognose davon aus, dass der Aufschwung in Deutschland intakt bleiben wird, trotz der zuletzt deutlich gestiegenen weltwirtschaftlichen Unsicherheiten. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung dürfte in naher Zukunft sogar etwas an Schwung gewinnen.

„Angesichts des günstigen Verlaufs wichtiger Frühindikatoren zeichnet sich für das vierte Quartal 2016 gegenüber dem Vorquartal eine leichte Beschleunigung des Wirtschaftswachstums von 0,2 Prozent auf 0,3 Prozent ab“, so BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin. So befände sich der ifo Geschäftsklimaindex mit zuletzt 110,4 Punkten im November nach wie vor auf einem vergleichswiese hohen Niveau. Zudem habe der industrielle Auftragseingang im Oktober mit einer Monatsrate von 4,9 Prozent unerwartet kräftig zugelegt.

Auch im kommenden Jahr 2017 dürfte die Wirtschaft auf Expansionskurs bleiben. Zwar werde sich die Jahreswachstumsrate des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) voraussichtlich von prognostizierten 1,8 Prozent 2016 auf 1,3 Prozent vermindern. Dies resultiere jedoch vor allem aus Kalendereffekten und nicht etwa aus einem grundsätzlichen Wechsel der Wirtschaftslage.

Sollte das globale Wirtschaftswachstum schwächer ausfallen als erwartet – etwa weil die chinesische Konjunktur eine „harte Landung“ erfahre, in Europa erneut eine Staatsschuldenkrise aufflamme oder die Politik des künftigen US-Präsidenten ernste Handelskonflikte nach sich ziehe – , wäre auch in Deutschland mit einem geringeren BIP-Anstieg zu rechnen. Allerdings könne auch der Fall eintreten, dass die globalen Unsicherheiten schneller zurückgehen als erwartet. In einem solchen Fall dürfte das Exportgeschäft der deutschen Wirtschaft deutlicher expandieren, was zusätzliche Investitionsausgaben nach sich ziehen würde und letztendlich zu einem höheren BIP-Wachstum führen könnte.

Quelle: BVR

Die komplette Ausgabe von Volkswirtschaft special finden Sie hier.