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12.01.2018

Bürgschaftsbank Hessen sichert 2017 erstmals über 150 Millionen Euro Investitionen

News der Bürgschaftsbank Hessen GmbH

Die Bürgschaftsbank Hessen hat 2017 erneut als sehr erfolgreiches Jahr abgeschlossen. Erstmal in der über 60-jährigen Geschichte konnte das Förderinstitut der Wirtschaft über 150 Millionen Euro an Investitionen und Betriebsmitteln ermöglichen, indem es Unternehmen in Hessen die notwendigen Sicherheiten stellte.

„Wenn wir sehen, dass erst 2009 die 100-Millionen-Marke geknackt wurde, zeigt das die tolle Entwicklung unseres Hauses“, freute sich Geschäftsführer Sven Volkert, „damit ist die Bürgschaftsbank Hessen ein bedeutender Akteur in der hessischen Wirtschaftsförderung“.

Um diese insgesamt 156 Millionen Euro Investitionen und Betriebsmittel (Vorjahr: 146 Mio, plus 7%) zu ermöglichen, habe die Bürgschaftsbank 2017 insgesamt 236 Bürgschaften und Garantien (Vorjahr: 237) mit einem Volumen von 61 Millionen Euro (Vorjahr: 58 Mio, plus 5%) vergeben. Damit hätten die hessischen Unternehmen Kredite von 84 Millionen Euro (Vorjahr: 80 Mio, plus 5%) besichert. Zusammen mit den eigenen Mitteln der Unternehmen und sonstigen Finanzierungsquellen ergebe sich die Summe der Investitionen. Für den hessischen Arbeitsmarkt bedeute dies, dass durch die Bürgschaftsbank Hessen in 2017 3.210 Arbeitsplätze (Vorjahr: 3.034, plus 6%) neu geschaffen oder gesichert werden konnten.

Dies bestätige den Trend der vergangenen Jahre, dass die Zahl der Engagements leicht nachlasse, während die Größe dieser Engagements zunehme. 2017 habe die durchschnittliche Bürgschaft oder Garantie bei 259.000 Euro gelegen (Vorjahr: 246.000, plus 6%). „Da es der hessischen Wirtschaft insgesamt gut geht, kann sie viele Vorhaben entweder ganz aus eigenen Mitteln stemmen oder bekommt häufiger unbesicherte Kredite von den Hausbanken, die ja auch gerade in einem intensiven Wettbewerb untereinander stehen“, erklärte Sven Volkert diese Entwicklung.

Ein weiterer Trend zeige sich bei den Gründungen: Dort verlagere sich das Engagement der Bürgschaftsbank immer mehr hin zur Begleitung von Betriebsübernahmen. Während sich in früheren Jahren der Anteil zwischen Übernahmen und Neugründungen in etwa die Waage gehalten habe, entfielen mittlerweile rund 80 Prozent auf begleitete Nachfolgen. Die Anzahl der Gründungen habe 2017 bei 100 Stück gelegen (Vorjahr: 114, minus 12%), das Bürgschafts- und Garantievolumen sei auf 23 Millionen Euro gesunken (Vorjahr: 25 Mio, minus 8%) und auch das Kreditvolumen sei auf 31 Millionen Euro (Vorjahr: 34 Mio, minus 8%) zurückgegangen – doch die dadurch ermöglichten Investitionen und Betriebsmitteln bei Gründungen seien auf 56 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 52 Mio, plus 7%). „Generell gibt es weniger Gründungen, nicht zuletzt aufgrund der guten Situation am Arbeitsmarkt. Dazu kommt,“ so Sven Volkert, „dass wir unsere Stärken in der Beratung und persönlichen Begleitung bei größeren und komplexeren Vorhaben besser ausspielen können. Dies gilt insbesondere bei Nachfolgefinanzierungen; hier sind die zu finanzierenden Kaufpreise für Unternehmen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.“

Für das Jahr 2018 rechne die Bürgschaftsbank Hessen mit weiterem Wachstum: „Wir haben uns viel vorgenommen“, so Sven Volkert, „und sehen ja, dass wir für die hessischen Unternehmen ein wertvoller Partner sein können. Das werden wir weiter ausbauen und so weiter organisch wachsen“.

Quelle: Bürgschaftsbank Hessen

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.