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11.03.2013

Bürgschaften und Beteiligungen in Sachsen 2012 weiter gestiegen

News der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH

Die Bürgschaftsbank und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft (MBG) in Sachsen können für 2012 eine erfreuliche Förderbilanz aufweisen.

Durch Bürgschaften und Garantien der Bürgschaftsbank Sachsen (BBS) konnten mittelständische Unternehmen 2012 Investitionen von 147,2 Mio. Euro (2011: 132 Mio. Euro) tätigen, rund 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig sank die Anzahl der durch die BBS geförderten Vorhaben um knapp 26 Prozent auf 360 (2011: 455), 136 davon Existenzgründungen. „Die Finanzierungssituation des Mittelstandes ist auf Grund der erfreulichen wirtschaftlichen Entwicklung des Freistaates insgesamt relativ stabil. Das spüren wir an der leicht rückläufigen Nachfrage nach Bürgschaften in 2012. Das durch die Bürgschaften der BBS weiter gestiegene Investitionsvolumen sächsischer Betriebe zeigt sehr deutlich, dass wir die mittelständische Wirtschaft nach den vergangenen Krisenjahren nun auf ihrem Wachstumskurs unterstützen können“, erklärt der Geschäftsführer von BBS und MBG, Markus H. Michalow.

Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH (MBG) genehmigte im vergangenen Jahr 29 Beteiligungen über 9,3 Millionen Euro (2011: 6,8 Mio. Euro). Damit konnten Investitionen in Höhe von 62,9 Millionen Euro (2011: 20,4 Mio. Euro) anteilig finanziert werden.

Die BBS/MBG rechnet damit, dass der Bedarf mittelständischer Unternehmen in Sachsen an Finanzierungsinstrumenten wie Bürgschaften und Beteiligungen in den kommenden Jahren weiter steigen wird. „Fehlende Sicherheiten oder zu geringes Eigenkapital sind oft der Grund, weshalb Kleinunternehmen ihre Investitionsvorhaben oder Ideen nicht umsetzen können. Die zunehmend wegfallenden EU-Fördermittel tragen dazu bei, dass Selbsthilfeeinrichtungen der gewerblichen Wirtschaft, wie die BBS und MBG, in Zukunft noch stärker gefragt werden“, so Michalow.

Vor diesem Hintergrund hat der Freistaat Sachsen die Rückbürgschaftserklärungen um weitere fünf Jahre verlängert und angepasst. Der neue Höchstbetrag für Bürgschaften und Beteiligungen beträgt 1,25 Millionen Euro (bisher 1 Mio. Euro).

Quelle: Bürgschaftsbank Sachsen, Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.
 

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